Yoga wirkt - wissenschaftliche Studien zur gesundheitlichen Wirkung
- Ralf Krämer
- 11. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Yoga erfreut sich in den letzten Jahrzehnten einer zunehmenden Beliebtheit. Und so versuchen immer mehr Studien diese Beliebtheit zu erklären und wissenschaftlich zu beweisen. Es gibt inzwischen eine breite Basis von Arbeiten, die die gesundheitliche Wirkung von Yoga zum Gegenstand haben. Hier werden besonders die Auswirkungen der Yoga-Praxis auf Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Brustkrebs, Depression und Diabetes Typ 2 beschrieben. Rückenschmerzen sind, wohl auch durch das zunehmende Sitzen, zu einer Volkskrankheit geworden. Bei diesem Krankheitsbild helfen Yogaübungen ganz besonders gut. Dabei ist der Yoga-Stil zweitrangig. Insgesamt profitieren etwa zwei Drittel aller Rückenschmerz Patienten von der Teilnahme an einem Yoga-Kurs. Bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen können Yoga Asanas den Blutdruck signifikant senken. Auch auf Herzrhythmusstörungen haben Yogaübungen einen positiven Einfluss. Bei Brustkrebs hilft Yoga zur Linderung der Nebenwirkungen der Krebstherapie und zur Bewältigung der Spätfolgen der Erkrankung. Erschöpfung, Schlafstörungen, Angst und Depression werden durch die Teilnahme an Yoga Programmen verringert. Auch bei Depression zeigt sich eine positive Wirkung durch Yoga. Hier sind die Erfolge sogar weitaus größer als bei der Behandlung der Depression durch Medikamente oder Psychotherapie. Auch Diabetes Typ 2 gehört zu den Erkrankungen, deren Ansprechen auf Yoga besonders gut untersucht ist. Ein Hauptmechanismus ist hier die Verringerung der Insulinresistenz. Bei allen positiven Wirkungen gibt es natürlich auch Nebenwirkungen des Yoga. Insgesamt berichten aber nur 2 Prozent aller Studienteilnehmer über geringe oder zeitweilige Nebenwirkungen. Das ist im Vergleich zu anderen populären Sportarten aber relativ gering. Insgesamt ist Yoga ein Übungssystem, welches uns zu mehr innerer Ruhe und besserer körperlicher Konstitution führt.
Om Shanti
Ralf


